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Vorschau

Sonntag, 12. Mai 2019 um 14.30 Uhr
Konzert zum Muttertag
mit dem "Musizierkreis Thüringen, Sachsen, Bayern"
unter der Leitung von Ute Henke (Mißlareuth) und Kerstin Berlich (Tanna) im Sophienhaus: Es erklingen Werke von Telemann, Scarlatti u.a.

Pfingstsamstag, 8. Juni 2019 um 18 Uhr
Siglo de oro - das Jahrhundert des Goldes | Spanische Musik für Orgel, Zink und Schlagwerk aus der Zeit Karls V. und Philipp II.
mit Sebastian Knebel, Silbermann-Orgel, und Thomas Friedlaender, Zink und Schlagwerk

Was die Spanier "Siglo de oro" (Jahrhundert des Goldes) nennen, war jene  Epoche, in der Spanien zur mächtigsten Nation Europas heranwuchs nachdem das letzte maurische Königreich erobert worden war und Kolumbus eine neue Welt entdeckte. Nicht nur politisch, sondern auch kulturell war für Spanien das 16. Jahrhundert ein herausragendes, ein"goldenes Zeitalter“. Die Literatur glänzte mit Namen wie Miguel de Cervantes oder Lope de Vega, die Musik war geprägt durch große Leidenschaft, temperamentvolle Rhythmen, ekstatische Verzierungen, kühne Dissonanzen und ergreifende Mystik der Klänge. Inspiriert von dieser alten Musik erklingt auf Nachbauten historischer Instrumente ein Programm mit Werken von Antonio de Cabecon, Diego Ortiz, Tomas Luis de Santa Maria und anderen.

Thomas Friedlaender ist auf Schloß Burgk kein Unbekannter. Er studierte an der Dresdner Musikhochschule (moderne Trompete), in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater (Zink und historische Improvisation) sowie in Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (Bruce Dickey – Zink, Edward H. Tarr und Jean Francois Madeuf – Naturtrompete). Zuletzt besuchte er Kurse bei William Dongois und studierte bei Gebhard David in Bremen das Zinkspiel mit historischem Seitenansatz. Darüber hinaus bekam er eine Ausbildung als Perkussionist bei Michael Metzler, Peter A. Bauer und Nora Thiele, besuchte Perkussions­kurse u.a. bei Glen Velez, N. Scott Robinson, Andrea Piccioni und nahm Unterricht bzw. belegte Kurse für Jazz- und zeitgenössische Improvisation u.a. bei Günter Baby Sommer, Conny Bauer, Marko Lackner und Markus Stockhausen. Thomas Friedlaender hat mit einem festen Stamm befreundeter Musikerkolleginnen und Kollegen viele Programme mit solistischer Kammermusik aus Mittelalter, Renaissance und Barock sowie Programme mit zeitgenössisch improvisierter Musik entwickelt und in Deutschland, der Schweiz, Italien und Tschechien aufgeführt. Daneben wirkte er bei Konzerte und Aufnahmen mit renommierten Ensembles und Solisten im Bereich der Alten Musik wie dem Dresdner Kammerchor, Musica Fiata Köln, Lautten Compagney Berlin, Les Amis de Philippe, Telemannisches Collegium Michaelstein, Batzdorfer Hofkapelle oder dem Ensemble Weser-Renaissance Bremen sowie Ensembles für zeitgenössische Musik.

Sebastian Knebel absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach dem Studien an der Dresdner Kirchenmusikschule und der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar studierte er Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u. a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse. Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden und des Telemannischen Collegium Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für Alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz und in die USA. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein. In der Saison 2007/2008 arbeitete Sebastian Knebel als Gastorganist mit der „Bach Society“ Houston, Texas und an „Christ the King Lutheran Church“, Houston.

Eintritt: Erw. 12 €, erm. 10 €, inkl. Museumseintritt, Schüler frei

 

Pfingstsonntag, 9. Juni 2019 um 18 Uhr
Konzert mit der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach

Programm:
Ottorino Respighi: Antiche danze et arie, Suite Nr. 3
Giovanni Bottesini: Konzert für Kontrabass und Orchester Nr. 2 h-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Ausführende: Natsuna Araki / Kontrabass, Dirigent: David Marlow

Natsuna Araki wurde in Chiba (Japan) geboren. Sie begann ihre musikarische Ausbildung im Alter von sechs Jahren an japanischen Trommeln und mit zehn Jahren am Kontrabass im Brassband-Club ihrer Grundschule. Nach dem Studium an der Tokyo University of the Arts, kam sie nach Deutschland, wo sie 2016 ihren Masterabschluss an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Michinori Bunya erhielt. Bereits während des Studiums sammelte Araki Natsuna Orchestererfahrungen und spielte u. a. mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg, dem Tokyo Symphony Orchestra oder dem Japan Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2013/2014 war sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker. Von 2015 bis 2018 war sie bei den Hofer Symphonikern engagiert und ist seit September 2018 Solo-Kontrabassistin bei der Vogtland Philharmonie.

Eintritt: 15 €, inkl. Museumseintritt

Pfingstmontag, 10. Juni 2019 um 15.30 Uhr
Macht.Musik
Das Programm:

Macht . Musik reflektiert über das oft schwierige Verhältnis zwischen Musikern und den „Mächtigen“. Robert Gregor Kühn erzählt zu diesem Thema Geschichten und Episoden. Von Matthias von Hintzenstern (Violoncello) und Jiwoo Lee (Klavier) wird dazu „Musik ge-Macht“.
Eintritt: Erw. 10 €, erm. 7 €, Schüler 2,50 €, inkl. Museumseintritt

Samstag, 22. Juni 2019
Orgelkonzert mit Matthias Grünert (Kantor der Frauenkirche Dresden).

Sonntag, 30. Juni 2019 um 13.30 Uhr
Kleines Orgelkonzert mit Stefan Feig (Gefell).

Samstag, 6. Juli 2019 um 18 Uhr
Konzert für Orgel und Viola da Gamba
mit Martin Rabensteiner (Zürich)- Orgel und Ralph Rousseau (Utrecht) - Gambe.
Ein Konzert im Rahmen des Thüringer Orgelsommer.

Sonntag, 18. August 2019 um 16 Uhr
Konzert mit der Vogtland Philharmonie Greiz / Reichenbach im Rittersaal.

Sonntag, 25. August 2019 um 16 Uhr
Konzert mit Daniel Beilschmidt (Leipzig), Silbermann-Orgel und dem Ensemble Ampersan (Mexiko) - Europäische Barockmusik trifft mexikanischen Folk

Im Zuge der Kolonialisierung Mittel-und Südamerikas wurden kulturelle Austauschbewegungen in Gang gesetzt, die bis in unsere Zeit wirken. Auch auf musikalischem Gebiet kam es dabei zu vielfältigen Verquickungen. Die Verschleppung afrikanischer Sklaven auf die amerikanischen Kontinente führte bereits innerhalb des ersten Jahrhunderts nach Entdeckung und Kolonialisierung der „Neuen Welt“ zu Resonanzen zwischen mittel- und südamerikanischen, afrikanischen und europäischen Musiktraditionen. Nachweislich entstanden in den Kolonien Rhythmen wie Sarabande, Ciacona oder Passacaglia. Die Begeisterung, die diese Tänze in den europäischen Mutterländern auslösten, kann man gut mit dem Hype um die neuesten Beats elektronischer Musik seit Erscheinen des Techno vergleichen...
Iberische Einflüsse wurden in gewissen Elementen des mittelamerikanischen Volkslieds über Jahrhunderte gepflegt und konserviert. Es kann angenommen werden, daß das Harmonieschema und der Rhythmus eines mexikanischen Volksliedes aus der spezifischen Tradition des Son Jarocho (wie von Ampersan dargeboten) in vielen Details wohl noch so klingt wie vor 300-400 Jahren. Was dieses Liedgut jedoch über eine rein historische Bedeutung hinaushebt, sind die unzähligen scharfzüngigen Umdichtungen und Textadaptionen eines jeden Interpreten auf das tagesaktuelle Geschehen hin.

AMPERSAN verbinden traditionelle Klänge wie Son Jarocho und pre-hispanische Musik mit modernen Genres wie Rock, Pop, Hip-Hop, Jazz und elektronischer Musik. Tiefsinnige Poesie Lateinamerikas ist essentieller  Bestandteil ihrer Kompositionen. Besonders wichtig ist ihnen die Beziehung zu alten Traditionen, die sie mit Workshops, kulturellem Austausch und Feldforschung überwiegend in Mexiko, aber auch in ganz Lateinamerika pflegen. Dies spiegelt sich in der Vielfältigkeit ihrer Musik wider, mit der sie bereits um die halbe Welt getourt und auf vielen internationalen Festivals wie das NOW! Festival (USA), Vive Latino (México), Folklorum Festival (Deutschland) oder das Empire Music Festival (Guatemala) vertreten sind.

Daniel Beilschmidt stammt aus Rödersdorf bei Schleiz. Seit seinem 15. Lebensjahr musiziert er regelmäßig an der Silbermann-Orgel von Schloß Burgk und ist immer wieder eine Offenbarung, wie das stolze und durchaus schwierige Instrument sich seinen Händen gefügig macht. Neben seiner heutigen Tätigkeit an der Leipziger Musikhochschule gestaltet er die Kirchenmusik an der Neuen Universitätskirche Leipzig. Daniel Beilschmidt widmet sich häufig Projekten mit kreativen Grenzüberschreitungen. Konzerte führten ihn über Deutschland hinaus nach Skandinavien, Belgien, Polen, Russland, die Ukraine, Argentinien, Mexiko und die USA.

Eintritt: Erw. 15 €, erm. 12
, Schüler frei

Sonntag, 8. September 2019 um 16 Uhr
Konzert mit dem Reußischen Kammerorchester Gera unter Leitung von Ronny Schwalbe
Ganz in der Tradition der Hofkapelle des Reußischen Hofes, die sich bis ins Jahr 1696 zurückverfolgen lässt, gründeten Solisten und Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Gera in der Spielzeit 1960/61 das „Kammerorchester der Bühnen der Stadt Gera“. 1987 erhielt es den Titel „Philharmonisches Orchester“ und wurde 2000 mit der Landeskapelle Altenburg vereinigt. In Würdigung der Verdienste des Fürstenhauses Reuß jüngere Linie, Gera, um den Bau und die künstlerische Leitung des Reußischen Theaters erfolgte 1989 die Umbenennung in „Reußisches Kammerorchester e. V.“. Konzertreisen führten das Kammerorchester in verschiedene deutsche Bundesländer und ins europäische Ausland. Höhepunkte waren Konzerte mit dem Thomanerchor Leipzig und dem Dresdner Kreuzchor. Namhafte Solisten wie Gerhard Bosse, Karl Suske, Ludwig Güttler, Burkhard Glaetzner, Michael Sanderling, Michael Schönheit und Andreas Hartmann arbeiteten und musizierten mit dem Reußischen Kammerorchester.
Seit seiner Gründung ist es Anliegen der Musiker, den Hörern musikalische Kleinode nahezubringen, die in den Spielplänen großer Orchester selten zu finden sind.
2019 kommt das Reußische Kammerorchester zum ersten Mal nach Schloß Burgk. Endlich!

Eintritt: Erw. 15 €, erm. 12
, Schüler frei

Sonntag, 15. September 2019 um 16 Uhr
„Bella Italia“ - Orgelkonzert mit Letitia Romiti (Alessandria)
Eintritt: Erw. 12 €, erm. 10 €, inkl. Museumseintritt, Schüler frei

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