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Aktuell

Pfingstsamstag, 8. Juni 2019 um 18 Uhr
Siglo de oro - das Jahrhundert des Goldes | Spanische Musik für Orgel, Zink und Schlagwerk aus der Zeit Karls V. und Philipp II.
mit Sebastian Knebel, Silbermann-Orgel, und Thomas Friedlaender, Zink und Schlagwerk

Was die Spanier "Siglo de oro" (Jahrhundert des Goldes) nennen, war jene  Epoche, in der Spanien zur mächtigsten Nation Europas heranwuchs nachdem das letzte maurische Königreich erobert worden war und Kolumbus eine neue Welt entdeckte. Nicht nur politisch, sondern auch kulturell war für Spanien das 16. Jahrhundert ein herausragendes, ein"goldenes Zeitalter“. Die Literatur glänzte mit Namen wie Miguel de Cervantes oder Lope de Vega, die Musik war geprägt durch große Leidenschaft, temperamentvolle Rhythmen, ekstatische Verzierungen, kühne Dissonanzen und ergreifende Mystik der Klänge. Inspiriert von dieser alten Musik erklingt auf Nachbauten historischer Instrumente ein Programm mit Werken von Antonio de Cabecon, Diego Ortiz, Tomas Luis de Santa Maria und anderen.

Thomas Friedlaender ist auf Schloß Burgk kein Unbekannter. Er studierte an der Dresdner Musikhochschule (moderne Trompete), in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater (Zink und historische Improvisation) sowie in Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (Bruce Dickey – Zink, Edward H. Tarr und Jean Francois Madeuf – Naturtrompete). Zuletzt besuchte er Kurse bei William Dongois und studierte bei Gebhard David in Bremen das Zinkspiel mit historischem Seitenansatz. Darüber hinaus bekam er eine Ausbildung als Perkussionist bei Michael Metzler, Peter A. Bauer und Nora Thiele, besuchte Perkussions­kurse u.a. bei Glen Velez, N. Scott Robinson, Andrea Piccioni und nahm Unterricht bzw. belegte Kurse für Jazz- und zeitgenössische Improvisation u.a. bei Günter Baby Sommer, Conny Bauer, Marko Lackner und Markus Stockhausen. Thomas Friedlaender hat mit einem festen Stamm befreundeter Musikerkolleginnen und Kollegen viele Programme mit solistischer Kammermusik aus Mittelalter, Renaissance und Barock sowie Programme mit zeitgenössisch improvisierter Musik entwickelt und in Deutschland, der Schweiz, Italien und Tschechien aufgeführt. Daneben wirkte er bei Konzerte und Aufnahmen mit renommierten Ensembles und Solisten im Bereich der Alten Musik wie dem Dresdner Kammerchor, Musica Fiata Köln, Lautten Compagney Berlin, Les Amis de Philippe, Telemannisches Collegium Michaelstein, Batzdorfer Hofkapelle oder dem Ensemble Weser-Renaissance Bremen sowie Ensembles für zeitgenössische Musik.

Sebastian Knebel absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach dem Studien an der Dresdner Kirchenmusikschule und der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar studierte er Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u. a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse. Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden und des Telemannischen Collegium Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für Alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz und in die USA. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein. In der Saison 2007/2008 arbeitete Sebastian Knebel als Gastorganist mit der „Bach Society“ Houston, Texas und an „Christ the King Lutheran Church“, Houston.
Eintritt: Erw. 12 €, erm. 10 €, inkl. Museumseintritt, Schüler frei

 

Pfingstsonntag, 9. Juni 2019 um 18 Uhr
Konzert mit der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach

Programm:
Ottorino Respighi: Antiche danze et arie, Suite Nr. 3, Giovanni Bottesini: Konzert für Kontrabass und Orchester Nr. 2 h-Moll, Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Ausführende: Natsuna Araki / Kontrabass, Dirigent: David Marlow

Natsuna Araki wurde in Chiba (Japan) geboren. Sie begann ihre musikarische Ausbildung im Alter von sechs Jahren an japanischen Trommeln und mit zehn Jahren am Kontrabass im Brassband-Club ihrer Grundschule. Nach dem Studium an der Tokyo University of the Arts, kam sie nach Deutschland, wo sie 2016 ihren Masterabschluss an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Michinori Bunya erhielt. Bereits während des Studiums sammelte Araki Natsuna Orchestererfahrungen und spielte u. a. mit dem Philharmonischen Orchester Würzburg, dem Tokyo Symphony Orchestra oder dem Japan Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2013/2014 war sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Essener Philharmoniker. Von 2015 bis 2018 war sie bei den Hofer Symphonikern engagiert und ist seit September 2018 Solo-Kontrabassistin bei der Vogtland Philharmonie.
Eintritt: 15 €, inkl. Museumseintritt

Pfingstmontag, 10. Juni 2019 um 15.30 Uhr
Macht.Musik
Das Programm
Macht.Musik reflektiert über das oft schwierige Verhältnis zwischen Musikern und den „Mächtigen“. Robert Gregor Kühn erzählt zu diesem Thema Geschichten und Episoden. Von Matthias von Hintzenstern (Violoncello) und Jiwoo Lee (Klavier) wird dazu „Musik ge-Macht“.
Eintritt: Erw. 10 €, erm. 7 €, Schüler 2,50 €, inkl. Museumseintritt

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